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Portowein
Der Douro und der Portowein
Der Weinanbau ist in dieser Region schon sehr alt (3 bis 4 Tausend Jahre). Aber es war mit der romanischen Besetzung das dieser ein systematischen Charakter erhielt, zusammen mit dem Oliven- und Getreideanbau.
Der Dourotal ist die älteste abgegrenzte Region der Welt. Diese wurde 1756 abgegrenzt durch Marquês de Pombal, um die Qualität und Echtheit der Weine dieser Region zu erhalten.
Wenn wir über die Douroregion sprechen, reden wir eigentlich über drei Sub-Regionen mit sehr spezifischen Merkmalen. Die Region teilt sich in Baixo-Corgo, Cima Corgo und Douro Superior auf. Jeder dieser Region besitzt ein eigenes Mikroklima, das in den Trauben verschieden Merklmale hinterlässt und diese wiederum in der Herstellung verschiedener Portoweine benützt werden, die sich in Tawny, Ruby und Weiß einteilen.
Der Portowein ist ein verstärkter Wein, der ausschließlich aus Trauben hergestellt wird die aus der abgegrenzten Douroregion stammen. Beim Portowein wird die Gärung abgestoppt, durch die Zugabe eines Brandys (mit zirka 77º Alkohol), was dann ein natürliche Süße erhalt, da sich nicht der ganze Restzucker der Trauben in Alkohol umwandelt.
Der weiße Portowein wir nur aus weißen Trauben hergestellt und altert in großen Eichenholzfässern. Die weißen Portoweine sind junge und fruchtige Weine. Diese ist auch die einzige Portoweinkategorie die sich an der Süße unterscheiden lässt, so gibt es den trockenen, den halb-trocken und den süßen.
Der Tawny Porto ist auch ein Rotwein, aber dieser altert in kleinen Eichenholzfässern von 550 Litern. Diese bieten den Wein ein größeren Kontakt mit der Eiche und mit der Luft, was den Alterungsprozess verschnellt - durch die starke Oxidation - und dem Wein eine Bernsteinfaber verleit. Die Aromata erinnern an trockenen Früchten, Holz, gebranntem, Kaffee, Schokolade und Honig. Es sind Weine die sich aus einem Verschnitt ergeben, wo die Tawnys mit Angabe des Alters (10, 20, 30 und 40 Jährige) hervorzuheben sind. |