Portowein
 

Der Douro und der Portowein

 

Der Weinanbau ist in dieser Region schon sehr alt (3 bis 4 Tausend Jahre). Aber es war mit der romanischen Besetzung das dieser ein systematischen Charakter erhielt, zusammen mit dem Oliven- und Getreideanbau.


Ein Ereignis das sehr wichtig für die Geschichte der Weine des Dourotals war, insbesondere des Portoweins, war die Unterschreibung des Methuen Pakt in 1703. Mit diesem Pakt gab es einen großen Impuls im Weinhandel, wessen Hauptziel des Handels der englische Markt war.


Das führte zu der steigenden Festlegung von englischen Handelsvertretern in der Stadt Porto und im Dourotal, die auch mit der Zeit diese Aktivität beherrschten.

 

Der Dourotal ist die älteste abgegrenzte Region der Welt. Diese wurde 1756 abgegrenzt durch Marquês de Pombal, um die Qualität und Echtheit der Weine dieser Region zu erhalten.


Die abgegrenzte Region des Dourotals hat eine Fläche von 250 Tausend Hektar, obwohl nur 45 Tausend als Weinanbau dienen. Die Sierras Marão und Montemuro hüten die Region von den feuchten Winden des Atlantiks und haben einen starken Einfluss über das Klima in der Region. Hier charakterisiert sich das Klima durch strenge Winter und sehr heiße Sommer.

 

Wenn wir über die Douroregion sprechen, reden wir eigentlich über drei Sub-Regionen mit sehr spezifischen Merkmalen. Die Region teilt sich in Baixo-Corgo, Cima Corgo und Douro Superior auf. Jeder dieser Region besitzt ein eigenes Mikroklima, das in den Trauben verschieden Merklmale hinterlässt und diese wiederum in der Herstellung verschiedener Portoweine benützt werden, die sich in Tawny, Ruby und Weiß einteilen.

 

Der Portowein ist ein verstärkter Wein, der ausschließlich aus Trauben hergestellt wird die aus der abgegrenzten Douroregion stammen. Beim Portowein wird die Gärung abgestoppt, durch die Zugabe eines Brandys (mit zirka 77º Alkohol), was dann ein natürliche Süße erhalt, da sich nicht der ganze Restzucker der Trauben in Alkohol umwandelt.


Was die drei Portoweintypen unterscheidet ist nicht die Herkunft der Trauben – obwohl dies auch sehr wichtig ist -, sondern der Alterungsprozess.

 

Der weiße Portowein wir nur aus weißen Trauben hergestellt und altert in großen Eichenholzfässern. Die weißen Portoweine sind junge und fruchtige Weine. Diese ist auch die einzige Portoweinkategorie die sich an der Süße unterscheiden lässt, so gibt es den trockenen, den halb-trocken und den süßen.

Der Ruby ist auch ein Wein der in großen Eichenholzfässern altert. Da dieser Wein eine geringe Oxidation hat, vom wenigen Kontakt mit dem Holz und durch diesem auch wenigem Kontakt mit der Luft,erhält dieser Wein die Anfangseigenschaften.


Es sind fruchtige Weine mit einer dunklen Farbe (Rubin), die Aromata erinnern an roten Früchten (z. B. Waldbeeren oder Pflaumen) mit Merkmalen von jungen Weinen. In dieser Kategorie muss man zwei Weine mit besonderen Merkmalen hervorheben: der LBV (Late Bottled Vintage) und der Vintage. Der Vintage wird von vielen als die Perle der Portweine genannt. Dieser Wein wird aus einer einzigen Weinlese hergestellt und wird gleich nach dem dritten Jahr nach der Lese in Flaschen gefüllt. Der Vintage kann in der Flasche gelagert weder denn er altert weiter in der Flasche.

 

Der Tawny Porto ist auch ein Rotwein, aber dieser altert in kleinen Eichenholzfässern von 550 Litern. Diese bieten den Wein ein größeren Kontakt mit der Eiche und mit der Luft, was den Alterungsprozess verschnellt - durch die starke Oxidation - und dem Wein eine Bernsteinfaber verleit. Die Aromata erinnern an trockenen Früchten, Holz, gebranntem, Kaffee, Schokolade und Honig. Es sind Weine die sich aus einem Verschnitt ergeben, wo die Tawnys mit Angabe des Alters (10, 20, 30 und 40 Jährige) hervorzuheben sind. 
 

 

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